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Bombenentschärfung in Unterfürberg: BRK unterstützt Evakuierung

Zwei BRK-Einsatzkräfte im mobilen Büro des Fachdienstes IuK. Einer sitzt auf einem Bürostuhl und zeigt auf etwas, ein anderer steht daneben.

Mehrere Schnelleinsatzgruppen (SEG) des BRK-Kreisverbands Fürth waren am heutigen Tag im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen rund um die Entschärfung zweier Fliegerbomben in Unterfürberg im Einsatz. Insgesamt mussten rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner nach dem Fund der Blindgänger ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.

Der BRK-Kreisverband unterstützte die Maßnahmen mit rund 64 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Im Einsatz waren Kräfte der SEG Transport, der SEG Betreuung, der SEG Technik und Sicherheit sowie der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UGSanEL). Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Einrichtung einer Notunterkunft in der Turnhalle an der Soldnerstraße. Dort wurden während der Evakuierung 19 betroffene Personen betreut. Zudem transportierten die Einsatzkräfte zwei Menschen in die Unterkunft. Auch die Verpflegung der eingesetzten Kräfte wurde durch den BRK-Kreisverband Fürth sichergestellt.

Organisationenübergreifende Zusammenarbeit 
Die Entschärfung der Bomben erforderte ein koordiniertes Vorgehen. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, dem THW, der DLRG sowie den BRK-Bereitschaften und der Wasserwacht vor Ort im Einsatz. „Die Zusammenarbeit verlief wie gewohnt sehr gut. Dank des engagierten Einsatzes aller Kräfte konnten die Evakuierungsmaßnahmen sicher und geordnet durchgeführt werden“, resümiert BRK-Katastrophenschutzbeaufragter Matthias Schiffler, der heute als Organisatorischer Leiter (OrgL) fungierte.