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JRK-Kreiswettbewerb

Foto von der Station Erste Hilfe Praxis beim Kreiswettbewerb: Ein Unfall im Chemie-Labor war das fiktive Szenario: Eine junge Frau (rechts) verbindet eine – täuschend echt geschminke – Wunde an der Hand einer anderen jungen Frau im Labor-Kittel.

Mit großem Einsatz, beeindruckendem Wissen und spürbarer Teamstärke haben am gestrigen Samstag 74 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von drei bis 27 Jahre am diesjährigen Kreiswettbewerb des Fürther Jugendrotkreuzes (JRK) teilgenommen. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der Mittelschule Soldnerstraße in Fürth statt.

Aufgeteilt nach verschiedenen Altersstufen traten insgesamt 17 Teams aus den sieben JRK-Ortsgruppen in Stadt und Landkreis an. An zehn verschiedenen Stationen stellten die Nachwuchs-Lebensretter ihre Fähigkeiten in Erster Hilfe, Rotkreuz- und Allgemeinwissen, Gruppendynamik, musischen sowie kreativen Aufgaben unter Beweis. Beherztes Eingreifen war auch in diesem Jahr an der Station "Erste Hilfe Praxis" gefragt. Hier versorgten die Teilnehmenden „verletzte“ Personen, organisierten Hilfeleistungen und bewiesen dabei nicht nur Fachwissen, sondern auch Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Die Verwundeten wurden dabei von ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern gemimt, die Verletzungen von der JRK-internen RUD-Gruppe – das Akronym steht für „Realistische Unfalldarstellung“ – täuschend echt geschminkt. Und auch die Sanitätsbereitschaften des BRK-Kreisverbands brachten sich tatkräftig mit ein: Die Bereitschaft Oberasbach und der Fachdienst Information und Kommunikation (IuK) stellten je eine Station. Die Kochgruppe der Vacher Bereitschaft bereitete ein schmackhaftes Mittagessen für alle zu. Das freut auch Ilka Debler, die das Fürther JRK ehrenamtlich leitet: „Die Unterstützung durch die Bereitschaften war klasse und eine absolute Bereicherung!“

Bei der Siegerehrung am Abend fand Debler lobende Worte für den Nachwuchs: „Ihr habt heute eindrucksvoll gezeigt, wie viel Erste-Hilfe-Wissen, Teamgeist und Herzblut im Jugendrotkreuz steckt. Ihr übernehmt Verantwortung und wachst über euch hinaus. Das erfüllt mich mit großem Stolz.“ 

In allen vier Alterskategorien wurden die punktbesten Teams ausgezeichnet: 

  • Bambinis: Platz 1 ging an die „Frösche“ aus Großhabersdorf.
  • Stufe 1: Hier konnten sich die „Krümelmonster“ aus Cadolzburg den ersten Platz sichern.
  • Stufe 2: Den ersten Platz erreichte die Gruppe "Sporcher Monster" aus Cadolzburg.
  • Stufe 3: In dieser Kategorie setzte sich wie bereits in den Vorjahren die "Gombädens Gruub" aus der JRK-Ortsgruppe Fürth-Stadt durch.

Die vier Siegergruppen haben sich für den Bezirkswettbewerb qualifiziert, der im Mai in Hof stattfinden wird.