Bereits seit Donnerstag waren die Einsatzkräfte mit dem zentralen Sanitätscamp neben dem Zeltplatz präsent. Dort war rund um die Uhr eine umfassende medizinische Versorgung gewährleistet. Herzstück des Camps war ein 210 Quadratmeter großes Sanitätszelt mit drei abgetrennten Behandlungsplätzen, einem Schockraum, einer Registratur sowie jeweils einem separaten Ruheraum für Männer und Frauen. Ab Freitag ermöglichten zudem zahlreiche Fußstreifen eine schnelle Hilfe direkt im Bereich der Bühnen. Ergänzt wurde das Einsatzkonzept durch die drei größeren Versorgungszentren auf dem Festivalgelände.
BRK-Präsident und Kreisverbands-Vorsitzender besuchten Einsatzkräfte
Einen Eindruck von dem Großeinsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte verschafften sich heuer auch die Führungsriege des BRK-Landesverbandes und des Kreisverbandes: Bei einer Begehung des Festivalgeländes am Freitagnachmittag machten sich BRK-Präsident Hans-Michael Weisky, Landrat Bernd Obst, Vorsitzender des BRK Fürth, sowie weitere Mitglieder des Vorstandes und die Kreisgeschäftsführung ein Bild von den umfangreichen Vorkehrungen und den Einsatzstrukturen. BRK-Präsident Weisky zeigt sich beeindruckt von der professionellen Organisation: "Vielen Dank an alle Beteiligten für den Austausch und ganz besonders an unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die mit Engagement, Herzblut und Professionalität dafür sorgen, dass die Festivalgäste sicher und unbeschwert feiern können."
Kreisbereitschaftsleitung zieht positive Bilanz
Insgesamt versorgen die Einsatzkräfte 1045 Patientinnen und Patienten. Damit lag das Einsatzaufkommen über dem Vorjahreswert. Für Einsatzleiter Stefan Reißmann ist diese Entwicklung jedoch nachvollziehbar. „Auch das Festival ist gewachsen und wurde in diesem Jahr von mehr Menschen besucht. Die doch recht hohen Temperaturen haben zudem ihr Übriges getan.“ Neben Schnittverletzungen, allergischen Reaktionen und kleineren Blessuren rückten die Helferinnen und Helfer vor allem wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme aus. In 25 Fällen reichte eine Versorgung auf dem Festivalgelände nicht aus. Diese Patientinnen und Patienten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Trotz des höheren Einsatzaufkommens zieht Reißmann eine positive Bilanz: „Dank unserer flächendeckenden Präsenz, der eingespielten Zusammenarbeit und der zahlreichen ehrenamtlichen, gut ausgebildeten Einsatzkräfte konnten die meisten Patientinnen und Patienten direkt vor Ort versorgt werden.“
Weitere Fotos findet ihr auf dem Instagram-Account des Kreisverbandes (Externer Link!)


